6. April 2017: Auftaktveranstaltung in Münster

Foto: Roland Geisheimer/attenzione

Foto: Roland Geisheimer / attenzione

2017 wird für uns alle ein interessantes Wahljahr. Bei den NRW-Landtagswahlen im Mai, als auch bei der Bundestagswahl im September droht, dass sich der gesellschaftliche Rechtsruck auch in den Wahlergebnissen niederschlagen wird – so wie es bereits bei zahlreichen Wahlen in den vergangenen Jahren geschehen ist. Die nationalistische AfD könnte ihre Macht und ihren Einfluss weiter ausbauen. Der Rechtsruck manifestiert sich jedoch nicht nur in Deutschland. Fast überall in Europa scheinen Rassismus, Antifeminismus, soziale Diskriminierung und Antisemitismus inzwischen wählbare „Alternativen“, teilweise sogar „regierungsfähig“, geworden zu sein.

Dies wollen wir – ein kleiner Zusammenschluss von linken, außerparlamentarischen Gruppen und Einzelpersonen – nicht einfach so hinnehmen. Wir wollen der AfD, die mit scheinbar einfachen und provokanten Lösungen und gepaart mit schlichter Menschenverachtung auf Stimmenfang geht, den Wahlkampf versauen. Wir wollen mit unseren Inhalten aufzeigen, dass sie eben keine Wahl-Alternative ist, sondern Menschen nach rassistischen Merkmalen, ihrem Geschlecht und ihrer sozialen Zugehörigkeit in der Gesellschaft schlechter stellen will.

Gerade aus der Erfahrung vergangener Kampagnen in Münster, aber auch bundesweit, wollen wir mit unseren Inhalten vor allem ein großes Publikum ansprechen. Wir möchten die oft komplizierte Sprache der AfD für jeden verständlich machen und dadurch jedem die Möglichkeit geben, zu erkennen, dass die AfD die momentanen Zustände nicht verbessern, sondern eben für den Großteil der Menschen verschlechtern würde.

Wir laden euch daher hiermit ein, die Kampagne „Keine Stimme der AfD!“ zusammen mit uns durchzuführen. Wir werden beim Auftakttreffen unsere Materialien und Inhalte vorstellen, einen Überblick über mögliche Aktionsformen und Möglichkeiten des Mitmachens geben.

6. April 2017 / 19 Uhr / Baracke / Scharnhorststr. 100 / Münster

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.